Bevor Sie beginnen
- Ein konventionelles HEV und ein Plug-in-Hybrid-PHEV haben unterschiedliche Einsatzszenarien.
- Die Einsparungen sollten auf Basis Ihrer eigenen jährlichen Fahrleistung berechnet werden.
- Der Zustand eines bestimmten Gebrauchtwagens ist für beide Antriebsarten wichtig.
Geben Sie zunächst an, welchen Hybrid Sie vergleichen.
HEV kombiniert einen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und benötigt zum Laden der Traktionsbatterie keinen Anschluss an eine Steckdose. PHEV ermöglicht das Laden über eine externe Quelle. AFDC unterscheidet Mildhybride von Vollhybriden: Ihre elektrischen Antriebsfähigkeiten sind unterschiedlich. Daher reicht die Bezeichnung „Hybrid“ allein in der Werbung nicht aus.
Notieren Sie für jeden Kandidaten die genaue Modifikation, den Systemtyp und die Quelle der Eigenschaften. Vergleichen Sie Fahrzeuge ähnlicher Größe und ähnlichen Verwendungszwecks. Der Vergleich eines kompakten Hybrids mit einem großen Benzin-Crossover zeigt zwar die Unterschiede in mehreren Parametern gleichzeitig auf, erklärt aber nicht, welchen Beitrag die jeweilige Antriebsart leistet.
Beschreiben Sie eine typische Woche hinter dem Steuer
Notieren Sie Ihre Kilometerleistung an Werktagen, die Anzahl der Kurzstrecken, den Anteil an Autobahnfahrten und typischen Langstrecken. Ergänzen Sie Ihre Parkdaten: Wo steht das Auto über Nacht und wie lange parkt es in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes? Bei Plug-in-Hybriden (PHEVs) hilft die Möglichkeit des regelmäßigen Ladens dabei, einzuschätzen, welchen Anteil Ihrer üblichen Fahrten Sie realistischerweise elektrisch zurücklegen können.
Treffen Sie Ihre Entscheidung nicht allein aufgrund des günstigsten Szenarios aus dem Werbebeispiel. Berücksichtigen Sie auch eine Winterwoche, Fahrten mit Mitfahrern und Situationen ohne regelmäßige Lademöglichkeiten. Wenn Sie nicht regelmäßig laden möchten, vergleichen Sie Plug-in-Hybride und Hybridfahrzeuge separat: Die zusätzliche Ausstattung sollte Ihnen Vorteile bringen.
Rechnen Sie die Verbrauchsdifferenz in ein Jahresbudget um.
Für die Benzinkosten gilt folgende Formel: Jährliche Fahrleistung geteilt durch 100, multipliziert mit dem Kraftstoffverbrauch und Ihrem Literpreis. Beispiel: Bei 15.000 km pro Jahr entspricht eine Differenz von 3 l/100 km einer Ersparnis von 450 Litern pro Jahr. Dies ist ein Rechenbeispiel und nicht die angegebene Ersparnis eines bestimmten Modells.
Bei Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEVs) berechnen Sie die elektrische und die Kraftstoffreichweite separat, ebenso die tatsächlichen Ladekosten und den entsprechenden Verbrauch. Addieren Sie die Differenz zwischen Kaufpreis und Schulungskosten zu dieser Kostendifferenz. Wenn Sie die Amortisationszeit des Aufpreises vergleichen, notieren Sie Ihre Annahmen: Änderungen der Reichweite oder der Energiepreise beeinflussen das Ergebnis.
Vergleichen Sie den Service und den Zustand eines bestimmten Autos
Informieren Sie sich vor dem Kauf, wer in Ihrer Stadt das gewünschte System diagnostiziert und welche Daten nach der Inspektion bereitgestellt werden. Bei einem Hybridfahrzeug sollten Sie neben Motor, Getriebe und weiteren Komponenten auch die relevanten elektrischen Bauteile prüfen lassen. Bei einem Benziner sollten Sie zusätzlich die Konfiguration, die Fahrzeughistorie und den aktuellen Zustand überprüfen.
Eine ähnliche Laufleistung auf zwei Fahrzeugen bedeutet nicht zwangsläufig ähnliche zukünftige Kosten. Vergleichen Sie Wartungsnachweise, verfügbare Inspektionen, Mängel und den Reparaturbestand. Fordern Sie ein Angebot für Ihre spezifischen Bedürfnisse an. Die allgemeine Aussage „Dieser Fahrzeugtyp ist zuverlässiger“ beantwortet nicht die Frage nach dem Zustand des Fahrzeugs, das Sie kaufen möchten.
Erstellen Sie eine kurze Lösungstabelle
Beschränken Sie sich auf zwei oder drei realistische Kandidaten und vergleichen Sie fünf Kriterien: Preis nach der Aufbereitung, jährliche Kosten, Streckenlage, Serviceverfügbarkeit und offene Fragen. Beschränken Sie sich nicht allein auf den Kraftstoffverbrauch: Für den einen Käufer ist Ruhe im Stadtverkehr wichtiger, für den anderen die Möglichkeit, seinen Lebensstil nicht ändern zu müssen.
Eine gute Entscheidung hängt von Ihren individuellen Gegebenheiten ab. Ein Hybridfahrzeug sollte anhand eines geeigneten Hybridsystems, ein Plug-in-Hybridfahrzeug anhand eines realistischen Ladeplans und ein Benzinmodell unter Berücksichtigung aller Kosten und des Zustands bewertet werden. Anschließend sollten Sie die Angebote der Händler anhand derselben Kriterien vergleichen.
- Die Modifikationen der verglichenen Fahrzeuge sind genau definiert.
- Jährlich gefahrene Kilometer und Routen wurden erfasst.
- Es gibt ein bewährtes Ladekonzept für Plug-in-Hybridfahrzeuge.
- Die Erstarbeiten und der Service sind im Budget enthalten.
Häufig gestellte Fragen
Muss ich ein normales Hybridfahrzeug an einer Wandsteckdose aufladen?
HEVs sind nicht für externes Laden ausgelegt. PHEVs hingegen schon. Bitte klären Sie vor einem Vergleich den Systemtyp der jeweiligen Variante.
Lohnt sich ein Hybrid immer?
Es gibt keine allgemeingültige Frist. Berechnen Sie in Ihrem Szenario die Differenz zwischen Kauf- und Aufbereitungspreis, jährlicher Fahrleistung und tatsächlichen Energiekosten.
Was tun, wenn keine Ladestation in der Nähe ist?
Vergleichen Sie Hybrid- und Benzinoptionen für Ihre Strecken. Wenn Sie einen Plug-in-Hybrid in Betracht ziehen, prüfen Sie dessen Nutzung ohne regelmäßiges externes Laden und die Machbarkeit des Aufpreises.



