Zwei Akkus für unterschiedliche Anwendungsfälle
Am 1. September kündigte Renault ein Update für den Scenic E-Tech an. Die Version mit einer 89-kWh-NMC-Batterie erreicht laut WLTP eine Reichweite von bis zu 642 km und lässt sich unter optimalen Bedingungen in 28 Minuten von 15 auf 80 % aufladen.
Im Spätherbst 2026 soll eine 67-kWh-LFP-Batterie nachgerüstet werden: bis zu 467 km Reichweite nach WLTP und 24 Minuten Ladezeit von 15 auf 80 %. Das Programm umfasst außerdem Google Gemini, kabelloses Laden nach Qi2-Standard sowie neue Innenraumfarben und -materialien.
Warum sind der anfängliche und der endgültige Ladezustand wichtig?
Der Vergleich der Ladezeit von 15–80 % mit der Ladezeit eines anderen Fahrzeugs von 10–80 % ohne Korrektur ist fehlerhaft: Die Energiemenge ist unterschiedlich. Auch die Kapazität und der Typ der Batterie beeinflussen das Nutzungsszenario. Die maximale Reichweite nach WLTP ist ein Richtwert aus dem Labor und keine Garantie für die gleiche Reichweite im Winter und Sommer.
Wie man die aktualisierte Version nicht verwechselt
Vor dem Kauf eines Scenic sollten Sie Baujahr, Batteriekapazität und Ausstattungsvariante prüfen. Die Bezeichnung E-Tech bleibt auch nach Modellpflege-Updates erhalten, daher lassen sich anhand eines Fotos nicht alle Unterschiede erkennen. Bei einem Gebrauchtwagen sollten Sie das Ladesystem, den Zustand der Restbatterie und die Reparaturhistorie überprüfen. Preis und Verfügbarkeit im Zielland sollten ebenfalls geprüft werden.


