Der Deal wurde planmäßig abgeschlossen.
Am 9. September gab Porsche den Abschluss des Verkaufs seiner Anteile an Bugatti Rimac und der Rimac-Gruppe bekannt. Vorverträge mit dem Käuferkonsortium wurden im April 2026 unterzeichnet; die behördlichen Genehmigungen liegen nun vor. Das Unternehmen schätzt den Erlös auf rund eine Milliarde Euro.
Von diesem Betrag plant Porsche, 250 Millionen Euro für die zusätzliche Finanzierung von Pensionsverpflichtungen zu verwenden. Der Hersteller beschreibt die Transaktion als Teil seiner Strategie, sich auf sein Kerngeschäft im Automobilbereich zu konzentrieren.
Was genau hat sich geändert?
Es handelt sich hierbei um eine Unternehmensstruktur, nicht um einen Verkauf der Marke Porsche oder eine unmittelbare Änderung des Modellangebots. Der Abschluss des Geschäfts unterscheidet sich von einer Absichtserklärung: Die Übertragung der Anteile hat die erforderliche Genehmigungsphase durchlaufen. Die Cashflow-Prognosen des Unternehmens bleiben Prognosen.
Wie man einem Käufer Unternehmensnachrichten vorliest
Ein solches Ereignis hilft zwar, die Entwicklungsrichtung des Herstellers zu verstehen, bestimmt aber nicht den Wert eines bestimmten gebrauchten Porsche. Für den Kauf sind bestimmte Daten erforderlich: Ausstattung, Historie, technischer Zustand und Serviceverfügbarkeit. Sie sollten den Wert des Firmenvertrags nicht auf die zu erwartende Preisänderung des Fahrzeugs übertragen oder daraus Rückschlüsse auf die Garantiebedingungen eines bestimmten Verkäufers ziehen.

