Bevor Sie beginnen
- Überprüfen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) auf der Karte, den Dokumenten und den Fotos des Fahrzeugs.
- Nutzen Sie mehrere Datenquellen mit unterschiedlicher Datenabdeckung.
- Der historische Bericht ergänzt die technische Inspektion, ersetzt sie aber nicht.
Prüfen Sie zunächst, ob Sie das richtige Auto haben.
Die Fahrgestellnummernprüfung beginnt vor der Bestellung eines kostenpflichtigen Gutachtens. Kopieren Sie die vollständige Fahrgestellnummer von der Karte und vergleichen Sie sie mit dem Foto der Werkskennzeichnung und den vom Verkäufer bereitgestellten Dokumenten. Nutzen Sie zusätzlich die Losnummer: Sie hilft zwar, den Auktionseintrag zu finden, ersetzt aber nicht die Fahrgestellnummer des Fahrzeugs.
Erstellen Sie für jeden Kandidaten einen separaten Ordner. Speichern Sie dort Links zum Fahrzeug, Fotos, eingegangenen Berichten und einer Liste der Fragen. Vermischen Sie keine Daten von ähnlichen Fahrzeugen gleicher Farbe oder Ausstattung. Falls sich die Kennungen in mindestens einem Zeichen unterscheiden, ermitteln Sie zunächst die Ursache für die Abweichung.
Dokumentenhistorie und Versicherungsvermerke prüfen
NMVTIS ist ein amerikanisches Fahrzeughistorien- und Dokumentensystem. Der Verbraucherbericht enthält Informationen zum Fahrzeugbrief und dessen Kennzeichnungen, dem zuletzt gemeldeten Kilometerstand sowie zu bestimmten Unfall- oder Totalschäden. Die Berichte werden über Anbieter bezogen, die auf der offiziellen Website des Systems aufgeführt sind.
Lesen Sie die Erläuterungen zu den Markierungen und Datumsangaben der Einträge. Der Vermerk „sauber“ auf einem separaten Dokument beschreibt nicht alle Reparaturen am Fahrzeug. Vergleichen Sie die Statusänderung, den Versicherungsfall und die Fotos aus dem entsprechenden Zeitraum. Wurde das Dokument in einem anderen Bundesland ausgestellt, prüfen Sie den chronologischen Ablauf und ziehen Sie nicht allein aus der letzten Zeile Schlüsse.
Überprüfung von Hijacking- und Rückrufkampagnen hinzufügen
Der kostenlose NICB VINCheck prüft bei teilnehmenden Unternehmen auf unentdeckte Diebstahlshistorien und den Versicherungsstatus einzelner Fahrzeuge. Der Dienst weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Fehlen von Treffern keine Garantie für eine völlig saubere Fahrzeughistorie darstellt. Er sollte als zusätzliche Prüfung und nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage genutzt werden.
Auf der Website der NHTSA können Sie anhand der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) separat nach ausstehenden Rückrufen suchen. Wenn keine Rückrufaktionen gefunden werden, bedeutet das nicht, dass das Fahrzeug noch nie zurückgerufen wurde: Die Suche hat Einschränkungen und zeigt insbesondere nicht alle bereits durchgeführten Reparaturen an. Bei importierten Fahrzeugen sollten Sie sich beim Hersteller über das Rückrufverfahren in Ihrer Region informieren.
Erstellen Sie eine Chronologie der gefahrenen Kilometer und der Schäden.
Fassen Sie die wichtigsten Einträge in einer einfachen Tabelle zusammen: Datum, Quelle, Kilometerstand, Ereignis und Foto. Geben Sie neben jeder Zahl die Maßeinheit an, damit Sie Meilen nicht ohne Umrechnung mit Kilometern vergleichen. Eine Abnahme eines Wertes, eine große Differenz oder eine Abweichung von der Karte ist ein Grund zur Klärung, aber kein automatischer Beweis für einen bestimmten Grund.
Falls Sie Fotos von früheren Auktionen finden, vergleichen Sie die Aufprallstellen, Räder, den Innenraum und die Zierleisten. Neue Karosserieteile können den vorherigen Zustand verdecken, fragen Sie daher nach Details zu den durchgeführten Arbeiten. Das Fehlen alter Fotos beweist nicht, dass keine Schäden vorlagen.
Ergebnisse in Überprüfungsaufgaben umwandeln
Das Endergebnis der Inspektion ist eine Liste bestätigter Fakten und offener Fragen. Geben Sie diese dem Sachverständigen, der das Fahrzeug untersucht: So kann er die verdächtigen Punkte überprüfen und die Unstimmigkeiten erklären. Die FTC betont ausdrücklich, dass der Fahrzeugbericht keine unabhängige technische Untersuchung ersetzt.
Treffen Sie Ihre Gebotsentscheidung erst, nachdem Sie die wichtigsten Fragen beantwortet haben. Der Bericht selbst, das Eingangsdatum und das Ergebnis der Inspektion sollten in der Akte aufbewahrt werden. Dies ist aussagekräftiger als eine kurze Bewertung wie „Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) gut“, die weder den Umfang der Inspektion noch den Zustand des Fahrzeugs erläutert.
- Die Ausweise stimmen überein, die Dokumente wurden geprüft.
- Kilometerangaben und Ereignisse werden in einer Chronologie mit Maßeinheiten zusammengefasst.
- Die Unstimmigkeiten wurden zur Überprüfung eingereicht und erläutert.
- Unsicherheit wird bei der Kaufentscheidung berücksichtigt.
Häufig gestellte Fragen
Reicht ein Carfax- oder AutoCheck-Bericht aus?
Jede Quelle hat ihren eigenen Umfang und ihre eigenen Grenzen. Es lohnt sich, den Bericht mit Dokumenten, Auktionsdaten, verfügbaren amtlichen Prüfberichten und unabhängigen Gutachten zu vergleichen.
Bedeutet das Fehlen von Aufzeichnungen, dass das Auto nicht in einen Unfall verwickelt war?
Nein. Das Ereignis konnte möglicherweise keiner bestimmten Ursache zugeordnet werden. Untersuchen Sie das Fahrzeug eingehend und analysieren Sie die gesamte verfügbare Historie.
Wann sollte die Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) überprüft werden?
Nachdem Sie eine Vorauswahl an Fahrzeugen getroffen haben, aber bevor Sie ein Gebot abgeben oder Geld für ein bestimmtes Fahrzeug einzahlen, überprüfen Sie die Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) erneut, wenn Sie die Dokumente und das Fahrzeug selbst erhalten.



